Yoga und Burnout

Datum: 8. April 2018

Thema:

Palmieren

Kann Dir Yoga helfen? Oder ist es nur ein Trend?

Ich selber übe bereits seit meinem 28. Lebensjahr Yoga. Und halt Dich fest – das sind mittlerweile tatsächlich schon, ich hoffe Du sitzt, ja es sind tatsächlich bereits 17 Jahre! Wie die Zeit vergeht. 😉

Ich habe mit Yoga angefangen, da kannte es kaum jemand. Es war damals nicht in jeder Frauenzeitschrift, so wie heute. Ganz im Gegenteil, wenn ich davon erzählte, musste ich immer erstmal genau erklären, was das denn ist.

Heute habe ich den Eindruck, das Yoga mit Körperübungen gleichgesetzt wird. Punkt. Aus. Und Schluss! Das ist aber viel zu kurz gedacht.

 

Erfahrungen als Yogalehrerin

Seit 2009 bin ich Yogalehrerin. Mein schönstes Yoga-Geschenk ist, dass ich bereits seit 4 Jahren kontinuierlich einer Gruppe von Jugendlichen Yoga näherbringen darf. Mittlerweile sind diese zwischen 14 und 18 Jahre alt. Es ist wirklich ein Geschenk mitzuerleben, wie die jungen Menschen sich in dieser Zeit entwickelt haben. Natürlich zum einen rein äußerlich, aber auch im Yoga. Heutzutage machen wir längere Meditationen zusammen und ich kann feststellen, dass die Erwachsenen von morgen schon sehr genau merken, dass es ihnen guttut. Sonst wären sie ja auch nicht schon so lange dabei.

Burnout und Yoga?

Zur Burnout Prävention ist das Erlernen und Üben einer Stressbewältigungsmethode wichtig, um die eigenen Belastungsgrenzen zu kennen und dann entspannen und regenerieren zu können. Wer seine Grenzen nicht kennt, kann auch nicht handeln!

Die Ermüdung wächst nicht einfach linear, sondern um ein Vielfaches mit der Dauer der Stressbeanspruchung. Deshalb sind häufige und frühzeitige Pausen sehr wichtig, um vorzubeugen. Damit lässt sich der Ermüdungsprozess ohne Leistungseinbußen herauszögern.

 

Kennst Du schon Kundalini Yoga?

Kundalini Yoga verbindet Atemübungen, Körperhaltungen und -bewegung mit Konzentration und Meditation. Dadurch spricht es den Menschen gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen an.

  • Körperübungen: Gespür für sich selbst und die eigenen Grenzen entwickeln
  • Bewusster Atmen: Stress abbauen und Kraft tanken
  • Tiefenentspannung: Spannung freisetzen und regenerieren
  • Meditation: Konzentration und Vorstellungsvermögen stärken

Rasch kannst Du lernen, Deinen Körper bewusster wahrzunehmen, Signale einer Überlastung frühzeitig erkennen und entsprechend gegensteuern.

Ein bisschen kann man es mit einem kleinen Kurzurlaub im Alltag vergleichen.

 

Palmieren – eine Augenübung zum Stressabbau

Diese Übung ist eine intensive Entspannungsübung für die Augen. Aber nicht nur das. Dadurch dass Du während der Übung ganz bei Dir ankommst, wirst Du auch in stressigen Situationen ganz ruhig werden. Du entspannst also Augen und Geist! In meinen Yogakursen ist das Palmieren immer wieder sehr beliebt, daher teile ich es heute mit Dir.
Du kannst diese Augenentspannung im Stehen oder im Sitzen machen. Wenn Du stehst, stützt Du die Ellbogen auf dem Brustkorb ab, im Sitzen am besten auf der Tischplatte oder ebenfalls am Brustkorb. Achte darauf, dass Du im Nacken-Schulter-Bereich locker bleibst.

 

Palmieren – und los geht´s

  • Setze Dich aufrecht hin und stelle Deine Füße auf den Boden.
  • Stütze die Ellbogen bequem auf den Tisch oder an den Brustkorb.
  • Reibe kurz Deine Handflächen, bis sie schön warm sind. Schließe Deine Augen. Lege nun Deine Handflächen sanft über die geschlossenen Augen, so dass Ihre Finger sich auf der Stirn überkreuzen und die Handballen auf den Wangenknochen aufliegen.
  • Die Handflächen bilden kleine Kuppeln über den geschlossenen Augen. Es soll kein Licht mehr einfallen.
  • Atme entspannt ein und aus. Lasse beim Ausatmen alle Gedanken und Empfindungen in die Dunkelheit hineinziehen.
  • Nehme mit dem Einatmen die Wärme, den Schutz, die Berührung Deiner Hände durch die geschlossenen Lider hindurch mit auf, zu den Augäpfeln hin, wie bei einer Massage.
  • Versenke Dich für 10 – 20 Atemzüge in diesen Vorgang.
  • Wenn Du die Übung beendest, hälst Du die Augen weiter geschlossen und zählst langsam von 10 – 1 rückwärts. Löse zuerst die Hände von den Augen, und gewöhne Dich mit geschlossenen Lidern wieder an das Licht.
  • Recke und Strecke Dich, als ob Du einen Moment geschlafen hättest. Schaue Dich blinzelnd um und komme ganz wieder im Hier und Jetzt an.
  • Wirken Deine Augen entspannter und erfrischter beim Sehen? Bist Du insgesamt entspannter?

Diese Pause kannst Du Dir wann immer Du magst gönnen. Du kannst sie auch gern mal ganz kurz oder auch länger durchführen. Ganz nach Deinem Geschmack bzw. wieviel Zeit Du Dir gerade dafür nehmen magst.

Von einer Yogaschülerin habe ich sogar die Rückmeldung erhalten, dass sie das Palmieren täglich durchführt, weil es ihr so guttut.

 

Meine Yogapraxis

Die Yogakenner unter Euch mögen sich jetzt vielleicht die Frage stellen, was ich so praktiziere. Ich komme ursprünglich aus dem Hartha Yoga in der Sivananda Tradition und habe mich im Laufe der Jahre sehr mit Kundalini Yoga, Jivamukti Yoga sowie dem „neumodischen“ Yin Yoga beschäftigt. 😉

Ganz besonderer Fan bin ich von Dr. Patrick Broome (Yogalehrer der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft). Ursprünglich kommt er aus dem Jivamukti Yoga. Er hat mehrere Yogastudios in München. Dort habe ich bereits einige Workshops besucht. Anbei direkt mal ein Foto von uns.

Patrick-Broome-mit-mir
Patrick-Broome-mit-mir

 

Hast Du bereits Erfahrungen mit Yoga gesammelt? Oder hast Du Fragen zum Yoga? Dann schreibe mir gern: info@riedewald-coaching.de  oder auf https://www.facebook.com/Riedewald.Coaching/  ich freue mich, von Dir zu lesen! 😊

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